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Aufführungen

Der Barbier von Sevilla (Rossini)

Wiener Staatsoper

"Il Barbiere di Siviglia" wurde von Giaachino Rossini innerhalb von zwei Wochen komponiert, nach einem Libretto von Cesare Sterbini. Abgestempelt als ein "unglückliches Ereignis" nach der Uraufstellung am 20. Februar 1816, wurde diese Oper eine der beliebtesten eines alten Operkomponisten, und sie enthält die allgemein bekannte und berühmteste Arie des Figaro im ersten Akt.

Das Libretto behandelt die Liebe zwischen Grafen Almaviva und Rosina, das Mündel und die Nichte des alten, häßlichen gemeinen Doktor Bartolo, der sie heiraten will. Wegen Dr. Bartolos Pläne muß Almaviva insgeheim Rosina umwerben, und das leistet er mit Hilfe von Figaro, der Barbier von Sevilla, der die Hauptfigur des Handlungsablaufes darstellt. Graf Almaviva wird zuerst von Figaro befohlen, sich als betrunkener Soldat zu verkleiden, und einen Schlafplatz in Bartolos Haus zu verlangen, wodurch er Zugang zu Rosina gewinnt. Er tauscht Worte mit Rosina durch dieses Spiel. Zunächst rät Figaro ihm sich als Basilio, der Musiklehrer von Rosina, zu verkleiden. Die Liebenden gewinnen mühelos mehr Zeit zusammen, bis der echte Basilio auftaucht. Figaro muß Basilio und Bartolo verwirren und überzeugen, daß alles in Ordnung ist. Schließlich versteht Bartolo die Situation, daß Altmaviva und Rosina in einander verliebt sind, und er versucht Almaviva von der Polizei gefangen nehmen zu lassen, aber er kommt zu spät zurück; die Liebenden heiraten während seiner Abwesenheit.

Die Leistungen von Vladimir Chernov (Figaro), Simina Ivan (Rosina), Renato Girolami (Bartolo) und Goran Simic (Basilio) waren großartig und besonders auffallend war Simics tiefe Stimme, von der man eine Gänsehaut bekam. Bemerkenswert war die Ouvertüre am Anfang, als die Musikanten auf der Bühne sangen und Instrumente spielten. Es ist nicht nötig die wunderbare "Figaro" Arie zu erwähnen. Das Staatsopernorchester war, wie immer großartig.

"Il Barbiere di Siviglia"

(Aufführung in der Staatsoper)

Viele Leute kennen diese Oper von "Tom und Jerry". Eigentlich kennen sie wahrscheinlich nur die Ouvertüre und eine Arie. Ich mag diese Aufführung nicht. Es ist wertvoll jede Oper zu sehen, aber wenn man nur eine Oper sehen möchte, sollte man diese Oper nicht sehen.

"La Boheme"

Staatsoper 1., Opernring 2

Eigentlich ist die Handlung dieser Oper ziemlich dumm und unrealistisch. Aber man kann die Musik mit der Handlung nicht vergleichen. Ungefähr 6 oder 7 ergreifende und romantische Arien werden in dieser Oper gesungen. Man kann einen Stehplatz für nur öS 15,- bekommen (man kann auch auf den Treppen sitzen, weil 3 Stunden eine lange Zeit ist). Diese Arien sind wirklich schön, und sie machen La Boheme eine lohnenswerte Erfahrung.

"Madame Butterfly" (Aufführung in der Staatsoper)

Diese Aufführung ist nicht so eindrucksvoll. Die Musik ist natürlich sehr gut, und das Orchester spielt gut, aber die Sänger sind nicht so gut. Der Tenor kann seine Stimme nicht erheben, so daá sie auch im hinteren Teil des Saals zu hören ist.

Elisabeth

Theater an der Wien

6., Linke Wienzeile 6

Dieses Musical soll man unbedingt gesehen haben, wenn sonst nichts Kulturelles in Wien ist. Es geht um das Leben der beliebten Kaiserin Elisabeth, die Gemahlin Franz Josefs, des letzte bedeutenden Kaisers von Österreich, deren "überirdische" Schönheit die Liebe und Faszination ihres Mannes und ihres Landes gewann. Die Rahmenerzählung handelt von der "nächtlichen Welt der Toten", und besteht aus einer Gerichtsverhandlung gegen den Mörder Elisabeths die nicht zur Ruhe kommen kann. Er erwidert die Frage der dröhnenden, körperlosen Stimme des gespenstischen Richters, "Aber warum, Lucheni, warum haben Sie die Kaiserin ermordet?" und gibt darauf eine Antwort, daß sie es wolle, weil sie in den Tod verliebt sei, und er auch in sie! Der verführerische junge Tod betritt plötzlich die Bühne, um Lucheni beizustimmen, daß er sich nach ihr gesehnt habe, seit dem ersten Augenblick gesehen habe.

Durch die Erzählung bekommen wir eine bisher ungesehene Ansicht der "kaiserlichen Welt", und eine lebhafte Darstellung der Bevölkerung Wiens und ihrer Mentalität damals. Die innovative sensationellen Bühnenbilder verdienen viel Lob, die sich zusätzlich die teilweise rockige, jazzige und klassische aber immer ohrgefällige herzergreifende Musik sehr gut ergänzen.